SEBASTIEN LOEB   Leave a comment

Sein WM-Debüt gab er bei der Rallye Korsika 1999. Der erste Sieg bei einem WM-Lauf gelang ihm bei der Rallye Deutschland 2002. 2003 wurde er Vize-Weltmeister hinter dem Norweger Petter Solberg. Hierbei verzichtete er auf einen persönlichen Angriff auf die Fahrer-Weltmeisterschaft, um seinem Team den Konstrukteurstitel zu sichern. In den WM-Saisons 2004, 2005, 2006, 2007, 2008, 2009 und 2010 wurde er Weltmeister.

Beim Race of Champions (ROC) belegte Sébastien Loeb im Jahre 2002 den zweiten Platz, er siegte im Jahre 2003 und wurde 2004 wieder Zweiter. 2004 gewann er mit Jean Alesi den Nations-Cup des ROC für Frankreich. Am 3. Dezember 2005 holte Loeb seinen zweiten Sieg beim ROC in Paris und am 14. Dezember 2008 den dritten im Wembley-Stadion in London.

Seit seinem Sieg bei der Rallye Argentinien im Jahr 2005 ist er der erste Rallye-Pilot, der sechs WM-Läufe in Folge und sieben WM-Läufe in einer Saison gewinnen konnte. Beim Sieg seiner Heimrallye auf Korsika stellte Loeb einen weiteren Rekord auf, indem er als erster Fahrer alle Wertungsprüfungen eines WM-Laufs für sich entscheiden konnte. 2005 hat er zehn Siege innerhalb einer Saison eingefahren und wurde überlegen Weltmeister.

Aufgrund des Rückzugs des Citroën-Werksteams aus der Rallye-Weltmeisterschaft, für das Loeb in den vorangegangenen Jahren an den Start gegangen war, fuhr er in der Saison 2006 einen privaten Citroën des belgischen Kronos-Teams. Obwohl er sich am 26. September 2006 bei einem Sturz mit dem Mountainbike den rechten Oberarm dreifach gebrochen hatte und deshalb in den vier letzten WM-Läufen der Saison nicht mehr antreten konnte, gewann er auch 2006 den Weltmeistertitel, weil sein Vorsprung in der Punktewertung so groß war, dass sein ärgster Konkurrent um den Titel, Marcus Grönholm, drei Rallyes hätte gewinnen müssen und einmal schlechtestensfalls Vierter hätte werden dürfen, um den WM-Titel noch holen zu können. Grönholm gewann zwar tatsächlich drei dieser vier Rallyes, wurde in Australien jedoch nur Fünfter, wodurch Sébastien Loeb zum dritten Mal in Folge Weltmeister wurde. 2007 sicherte er sich im Laufe des letzten Wettbewerbs mit einem Punkt Vorsprung auf Marcus Grönholm zum vierten Mal in Folge den Titel. 2008 gelang es Loeb erneut, sich vorzeitig den WM-Titel zu sichern. Bei der Rallye Japan belegte er den dritten Platz, was ausreichte, um die Weltmeisterschaft zum fünften Mal zu erringen. Damit ist er nun auch Rekordhalter in der Anzahl der Titel. Am 25. Oktober 2009 sicherte sich Loeb zum sechsten Mal in Folge den Titel der Rallye WM. Loeb und Elena konnten 2010 bereits am 3. Oktober mit dem Sieg der Frankreich Rallye einen nicht aufholbaren Punkteabstand ausfahren und damit die Meisterschaft quasi vorzeitig nach Punkten für sich entscheiden.

Am 27. Mai 2009 wurde Sébastien Loeb vom französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy zum Ritter der Ehrenlegion ernannt. Im selben Jahr wurde er von der Sportzeitung L’Équipe gemeinsam mit Daniel Elena zum zweiten Mal nach 2007 zu Frankreichs Sportler des Jahres („Champion des champions“) gewählt.

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Publié 0, janvier 15, 2011 par NOUNOURS dans Uncategorized

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