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Venedig ist die Hauptstadt der Provinz Venedig. Die Gemeinde Venedig umfasst das historische Zentrum mit rund 7 km² Fläche sowie den größten Teil der Lagune von Venedig mit ihren etwa fünfzig Inseln. Hinzu kommen die langgestreckten Inseln Lido und Pellestrina, die die Lagune von der Adria abgrenzen, ferner die auf dem Festland gelegenen Stadtteile Chirignago, Favaro Veneto, Marghera, Mestre und Zelarino.

Zur Municipalità (Stadtbezirk) Venedig-Murano-Burano gehört das historische Zentrum, das in sechs Stadtteile (Sestieri) untergliedert ist: San Polo, Dorsoduro (einschließlich der Inseln bzw. Inselgruppen Giudecca, Sacca Fisola und Sacca San Biagio) und Santa Croce, die rechts (südlich und westlich, ultra) des Canal Grande liegen und im wesentlichen dem früheren quartiere 2 entsprechen[9]), während San Marco (mit der Insel San Giorgio Maggiore), Cannaregio und Castello (zu dem auch sowie die Friedhofsinsel San Michele gehört) links (nördlich und östlich, citra) dieser Hauptwasserstraße liegen

Außerdem umfasst der Bezirk den mittleren und den nördlichen Teil der Lagune mit zahlreichen Inseln, zu deren wichtigsten die Glasbläserinsel Murano, das nordöstliche Insel-Trio Burano, Mazzorbo und Torcello, die Gemüseinseln Sant’Erasmo und Vignole gehören.

Die Municipalità Lido-Pellestrina nimmt den östlichen Teil der Lagune mit der von Chioggia bis Jesolo reichenden Nehrung ein, die die Lagune zur Adria hin abschließt. Die beiden schmalen Inseln erstrecken sich über mehr als 20 km südwärts von Venedig. Der nördlichere Lido di Venezia entwickelte sich im 19. Jahrhundert zum mondänen Seebad mit luxuriösen Hotels und einem Spielcasino. Pellestrina lebt dagegen überwiegend von Fischfang und Muschelfischerei.

Die Municipalità Chirignago-Zelarino umfasst die auf dem Festland gelegenen Stadtteile Chirignago, Cipressina, Zelarino, Trivignano und Gazzera, die westlichen Vororte, und hat als einzige keinen Zugang zur Lagune.

Die Stadt Mestre-Carpenedo auf dem Festland wurde 1926 eingemeindet und beherbergt heute mehr als die Hälfte der Einwohner der Stadt. Versuche, Mestre aus der Gemeinde Venedig wieder auszugliedern, scheiterten in vier Referenden, zuletzt 2003.

Der Industriestadtteil Marghera liegt ebenfalls auf dem Festland und ist durch die petrochemische Industrie geprägt. Der Stadtteil Favaro Veneto liegt nordöstlich von Mestre und schließt den Flughafen Marco Polo ein.

Die Altstadt von Venedig ist eine Stadt im Wasser. Sie setzt sich aus über 100 Inseln zusammen, zwischen denen sich unterschiedlich breite Kanäle hindurchziehen.[11] Dabei wurden seit dem 19. Jahrhundert immer mehr Kanäle zugeschüttet oder für den Wasserverkehr stillgelegt. Dieser Gegensatz zwischen Land- und Wasserverkehr setzt sich bis heute fort. Die meisten Kanäle werden nur noch wenig oder gar nicht befahren. Die Dominanz des Wasserverkehrs wird am Canal Grande augenfällig, der nur stückweise von Fußgängern erreichbar ist, vor allem um die Rialtobrücke, dem ehemaligen kommerziellen Zentrum der Stadt. Am Kanal ballen sich statt dessen die repräsentativen Palastbauten des Stadtadels, die als palazzi oder case (Häuser) bezeichnet werden (daher etwa Bezeichnungen wie Ca’ Foscari).

Venedigs Zentrum von einem einlaufenden Schiff gesehen: links Mündung des Canal Grande
Zu jeder Insel gehört mindestens ein Platz, der das Kommunikations-, Verkehrs- und Handelszentrum bildet. Jedoch haben spätere Veränderungen diese Struktur überlagert, wie etwa die Strada Nova[12] oder die Via Garibaldi.

Canaletto Vedute: Von links: Zecca, Markusturm, Biblioteca Marciana, Piazzetta und Dogenpalast
Das ehemalige Machtzentrum der Stadt, der Markusplatz, weist eine völlig eigene Struktur auf. Das Gebiet ist von dem großen Platz und den öffentlichen Gebäuden geprägt, allen voran dem Dogenpalast und den Prokuratien, aber auch von Bibliotheken und Museen, die Markuskirche und dem Campanile. Der Platz mit seinen Gebäuden ist zugleich eine Inszenierung der Unangreifbarkeit, denn das Zentrum der Macht, der Dogenpalast, ist nie – von den frühesten Anzeichen abgesehen – durch sichtbare Wehrbauten gesichert worden. Diese Symbolsprache war von großer Suggestionskraft für Menschen, deren Städte von Mauern und Gräben umlagert waren.

Von noch größerer Ausdehnung ist das im Osten der Stadt gelegene Arsenal, das dem Schiffbau diente und noch heute militärisches Sperrgebiet ist. Seine Umgebung weist typische Kennzeichen eines Industrieviertels auf, ein Bezirk, in dem zeitweise über 10.000 Arbeiter beschäftigt waren.

Ponte della Libertà zwischen Mestre und Venedig
Am stärksten von der Anbindung an das Festland ist seit Mitte des 19. Jahrhunderts der Westen der Stadt gekennzeichnet. Dort mündet die Freiheitsbrücke (Ponte della Libertà), dort befinden sich auch der Bahnhof, ein Parkhaus und ein Bushalteplatz. Darüber hinaus endet dort ein Gleis bei der Stazione Marittima, die die Anbindung des Bahngüterverkehrs an den kleinen Hafen gewährleistet.

Die Südseite der Stadt erstreckt sich als Flaniermeile (Zattere) von der Stazione Marittima bis zum Gelände der Biennale, unterbrochen vom Canal Grande und unter Einschluss des Bereichs vor dem Dogenpalast. Ähnliches gilt für die gegenüber liegende Nordseite der Giudecca, die fast als einzige noch industrielle Strukturen aufweist, wie die Stucky-Mühle.

Die Friedhofsinsel San Michele
Rund um diesen Kernbereich der Stadt liegen zahlreiche Inseln, denen bereits im Mittelalter verschiedene Aufgaben zugewiesen wurden: eine Friedhofsinsel (San Michele), eine für die Glasbläser (Murano) oder eine für die Gemüseproduktion (Sant’Erasmo)

Die Stadt wurde auf Millionen von Eichen-, Lärchen- und Ulmenpfählen gebaut, die man in den Untergrund rammte. Man hatte früh entdeckt, dass sich unter der Schlammablagerung fester Lehmboden, der caranto (spätlat. caris, Fels)[13], befand, und dass sich auf Pfählen, die man in diese Schicht hineinrammte, Gebäude errichten ließen. Dazu benutzte man die Stämme von Bäumen aus dem benachbarten Istrien, die mit Bändern, Öl und Teer miteinander verbunden und auf diese Weise konserviert wurden. Die Zwischenräume wurden mit Lehm verfüllt.

Auf dieser ersten Ebene ruhte der so genannte Zattaron, eine Art Ponton aus zwei Schichten von Lärchenbohlen, die mit Backsteinen befestigt wurden.[14] Auf den Zattaron stützen sich die Grundmauern und schließlich das oberirdische Mauerwerk. Nur diejenige Bodenfläche eines Hauses, auf die tragende Mauern aufgesetzt wurden, sicherte man mit Baumstämmen ab. Solange die Stämme luftdicht von Wasser umgeben waren, war der Verfall des Holzes verhindert. Die Bauten selbst wurden, um Gewicht zu sparen, aus leichten, hohlen Tonziegeln, den mattoni, erbaut. Um die Illusion von Marmor oder istrischem Stein zu erzeugen, wurden Wände bei Bedarf mit einem besonderen Putz versehen (z. B. Stucco Veneziano).

Der Markusturm
Die Rialtobrücke ruht angeblich auf 12.000, der Campanile von San Marco auf 100.000 Stämmen. Die Kirche Santa Maria della Salute steht auf rund 1,1 Millionen Pfählen.[15] Die Angaben in der Literatur zur Anzahl der verwendeten Stämme gehen allerdings auseinander, da sich eine genaue Zahl kaum ermitteln lässt.

Viele Gebäude sind trotz erkennbarer Bemühungen in schlechtem Zustand und müssten renoviert werden, um sie vor dem Verfall zu bewahren. Gründe dafür liegen zum einen im steigenden Wasserspiegel, der die meisten der unteren Geschosse unbewohnbar macht – rund ein Drittel der Wohnungen steht daher leer. Zum anderen wurden seit dem Ende der Republik Venedig die Pflegemaßnahmen an Bauten und Kanälen vernachlässigt. Das Strömungsverhalten von Ebbe und Flut wurde zusätzlich durch das Ausbaggern tiefer Fahrrinnen für die Überseeschiffe, die den Hafen von Venedig ansteuern, ungünstig beeinflusst, so dass Fundamente unterspült wurden.

Im Baugefüge der Stadt spiegelt sich das Dreierverhältnis von Adel, Popolanen und einfachen Bewohnern anschaulich wider. So gibt es die case oder Paläste der Nobili (der Adligen), kleinere Wohnbauten der Kaufleute, die Fondachi oder Fonteghi, die Wohn- und Lagerhäuser der auswärtigen Händler, und die zahlreichen Mietwohnungen. Alle diese Häuser waren – partiell bedingt durch den wenig tragfähigen Baugrund – ungefähr gleich hoch.

Dabei dominierten die adligen Bauten in der Frühzeit einzelne Inseln, und es kam erst ab dem Spätmittelalter zu einer Ballung der Paläste am Canal Grande. In vielen Quartieren ist die stärker gemischte Sozialstruktur noch heute erhalten, doch haben sich manche von ihnen zu Armenvierteln entwickelt, wie etwa Sacca Fisola. Das Gebiet um das Arsenal bis zur Via Garibaldi kann eher als typisches Arbeiterviertel angesehen werden. Straßenzüge mit gleichen Funktionen wurden zwar hier und da bereits im Spätmittelalter durchgesetzt, wie etwa im Bereich des Rialtomarkts und um die Carampane, das ehemalige Viertel der Prostituierten (um 1422), doch ließ sich dies mit der insularen Struktur nur schwer vereinbaren.

Calle
Die Venezianer unterscheiden die Fußwege und Plätze sehr sorgsam. Die Hauptstraßen rughe (vom französischen rue) und die salizade von selciate, das heißt, die ersten mit Pflaster bedeckten Gassen, sind in ihrer Anzahl begrenzt. Calle werden die engeren Straßen genannt und fondamenta heißen die Straßen längs der Kanäle, die auch als Fundament für die Bauten dienen. Lista ist das Stück Weg in der Nähe der wichtigen Paläste und der Botschaften, die eine besondere Immunität genossen. Mercerie sind die Straßen mit den Geschäften (merce = Ware), die rive (Ufer) verlaufen längs der Seitenkanäle, sind oft auch nur Treppen, die zum Wasser hinunterführen. Ein rio tera ist ein zugeschütteter Kanal, ein ramo (Zweig) eine kurze Straße, die von einer calle oder einem campiello abzweigt. Ein campo ist ein Platz, an dem eine Kirche steht, ein größerer Freiraum, der früher Gemüsegarten oder Weideland für Pferde war. Campiello ist ein von Häusern umgebener Platz, auf den die calli münden, corti sind die Innenhöfe der Häuser. Paludo erinnert daran, dass diese Gegend früher versumpft war, anstelle der pissine befanden sich Teiche, wo man baden und fischen konnte. Der sotoportego geht unter den Häusern hindurch (portego wird der Saal im ersten Geschoss genannt, der Weg führt also unter diesem Saal hindurch) und verbindet calli, campielli und corti.

Venedig: Der Markusplatz
Die Plätze (campi) und Plätzchen (campielli) unterscheidet man von der Piazza, mit der die von San Marco gemeint ist, wenngleich es auch eine Piazza di Rialto gibt. So wie Piazza den Markusplatz meint, so bezeichnet die Piazzetta einen Teil dieses Platzes. Der Platz mit dem Busbahnhof heißt Piazzale Roma. Es existiert nur eine strada, die Strada Nova, dazu kommen drei vie (Via 25 Aprile, Via Vittorio Emanuele und Via Garibaldi).

Viele dieser Verkehrswege tragen als Namen die Bezeichnung der ehemaligen dort ansässigen Gewerbe bzw. Berufsvereinigungen oder aber von Waren, die auf ihnen transportiert wurden, wie die Calle del Megio, die Hirsegasse. Daneben zieren die Namen zahlreicher Heiliger fast jeden Platz; manchmal sind es auch beschreibende Namen, wie calle stretta (enge Gasse).

Nächtliche Stille auf einem Kanal in der Altstadt
Venedig besitzt ungefähr 175 Kanäle mit einer Gesamtlänge von rund 38 km.Sie werden in erheblichem Umfang für den Warentransport genutzt. Die Hauptverkehrsader ist der Canal Grande, dazu kommen viele Wasserwege außerhalb des historischen Zentrums.

Das Wasser in den Kanälen stand vor der Umwandlung der Lagune nicht still, sondern hob und senkte sich alle sechs Stunden. Der Gezeitenunterschied betrug allerdings nur 60 cm. Durch ein raffiniertes, aber arbeitsintensives System von Wasserregulationen und einer dafür zuständigen Behörde wurde eine ständige Zirkulation gewährleistet, die die Stadt und das Wasser reinigte.

Eigens entwickelte Boote mit Kränen reinigen die Kanäle
Die Kanäle waren ursprünglich auf ca. 1,85 m Tiefe ausgelegt. Ab dem ausgehenden 18. Jahrhundert wurden sie allerdings nicht mehr gereinigt. So sammelten sich Schlamm und Algen bis zu einer Tiefe von einem Meter an. Das führte zu einem stechenden Geruch, besonders wenn der Wasserspiegel sank, und die Kanalisationsanlagen wurden dadurch blockiert; viele Kanäle wurden unpassierbar. Sie verloren ihre reinigende Wirkung und die Schadstoffe blieben im Schlamm, obwohl es Vorrichtungen an den Häusern gibt, um die Kanäle zur Reinigung abzusperren.

Die Kanäle wurden inzwischen gereinigt. Damit ist nicht nur der Gestank der faulenden Algen verschwunden, sondern auch der überwiegende Teil der hochgiftigen Schlämme. Die ursprünglichen Algenarten wurden allerdings durch eingeschleppte Arten verdrängt.
La région à l’extrémité nord-ouest de la mer Adriatique, où se jettent plusieurs fleuves issus des Alpes, est habitée dès l’Antiquité par des pêcheurs, mariniers et saulniers. Cette zone faisait partie de la région X créée par Auguste, cette région fut nommée ensuite Venetia du nom des Venètes, ancien peuple italique intégré dans la République romaine dès le IIe siècle av.J-C ; Aquilée — sur la terre ferme — était le centre religieux et portuaire important.

Les invasions des Goths d’Alaric Ier et des Huns d’Attila poussent les populations locales à se réfugier dans les îles des marais situés le long de la mer Adriatique, près du delta du Pô. Selon la légende qui sera développée ultérieurement par les Vénitiens pour démontrer l’ancienneté de leur cité et la lointaine origine de leur liberté, Venise aurait été fondée le 25 mars 421 dans les îlots du rivus altus, qui deviendra le Rialto.

En 452, un premier établissement est fondé par des réfugiés de Padoue et d’Aquilée. La région échut, par la suite, au royaume des Ostrogoths puis fut reconquise avec le reste de l’Italie par le général Bélisaire, devenant une province de l’Empire romain d’orient sous Justinien Ier.

La ville de Venise a été fondée vers la fin du VIe siècle par des habitants des régions voisines venus se réfugier en nombre dans les îles de la lagune formée par l’estuaire du Pô après l’invasion de l’Italie du nord par les Lombards en 568. En effet, cette zone marécageuse, difficile d’accès pour des navires à quille, était restée sous la juridiction de l’exarchat de Ravenne, province de l’Empire romain d’Orient. Elle fut donc initialement un refuge de la civilisation romano-byzantine mais au fur et à mesure de son développement, son autonomie s’accrut pour aboutir à l’indépendance.

Profitant de l’antagonisme entre l’exarchat de Ravenne et les Lombards, les Vénitiens élargirent leur marge de manœuvre politique et se dotèrent d’un pouvoir local incarné par le premier duc ou « doge », Paolucio Anafesto (697-717), personnage aux confins de la légende et de l’histoire. La ville de Venise ne devint réellement indépendante qu’après le retrait des Byzantins de l’Adriatique, peu après l’an 1000, lors de l’émergence du royaume de Hongrie. La cité-État s’appuya dès lors sur la mer pour étendre son pouvoir.

Venise n’eut pas de constitution propre. En effet la définition des attributions et le mécanisme des institutions gouvernementales relevaient à Venise du droit coutumier. Les organes de décision gouvernementaux formaient une pyramide dont l’Assemblée populaire était la base et le doge le sommet. Entre les deux siégeaient le Grand Conseil, les Quarante et le Sénat, puis le Conseil ducal. Cette organisation politique dont les traits se dessinent au XIIIe siècle se maintiendra jusqu’en 1797.

Le commerce du sel, puis le dynamisme commercial vers la Méditerranée orientale, entraîna une forte croissance de la ville. Après la 4e croisade, que Venise détourna sur Constantinople, la République s’empare des richesses de l’Empire byzantin et se constitue un empire maritime constitué par la plupart des îles grecques et dalmates. Elle le complète en conquérant la Dalmatie continentale, l’Istrie et un vaste domaine entre les Alpes et le Pô, incluant les cités de Bergame, Brescia, Vérone, Padoue, Trévise et Udine. Elle entre en conflit avec Gênes, sa grande rivale en Italie du nord et en Méditerranée. L’apogée de cette lutte sera la quatrième guerre génoise, autrement nommée guerre de Chioggia. Venise sortit vainqueur du conflit, mais très épuisée. Le traité de Turin, en 1381, ne lui fut pas particulièrement avantageux : malgré sa victoire, Venise dut renoncer à des territoires et concéder certains droits à sa rivale. Elle perdait Trévise et la Dalmatie qui revenait au roi de Hongrie. Mais elle conservait ses institutions et ses principales colonies.

Au XIVe siècle, Venise était le plus important port de Méditerranée, surclassant son ancienne métropole Constantinople. Il lui fallut conquérir des terres sur la lagune pour étendre la surface urbaine de la cité. Son déclin commença avec la progression turque en Méditerranée (qui la priva progressivement de toutes ses terres grecques, à l’exception des Îles Ioniennes, et de ses accès aux débouchés de la Route de la Soie). Malgré la victoire sur les Turcs à Lépante en 1571, où les Vénitiens furent très engagés, la république de Venise perdit encore de son importance commerciale à cause du détournement du commerce européen vers les océans (découverte de l’Amérique).

Mais Venise avait maintenu son rayonnement culturel, en devenant la ville européenne la plus élégante et raffinée du XVIIIe siècle, avec une forte influence sur l’art, l’architecture et la littérature.

Redevenue politiquement un État italien parmi d’autres, Venise fut annexée par Napoléon Bonaparte le 12 mai 1797, durant la première coalition. L’invasion des Français mit un terme à près de 800 ans d’indépendance; en revanche, Napoléon fut perçu comme une sorte de libérateur par la population pauvre et juive de Venise, république aristocratique où le pouvoir et la plupart des richesses étaient monopolisés par quelques familles. Napoléon supprima les barrières du Ghetto ainsi que les restrictions de circulation imposées aux Juifs.
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Entre 1797 et 1805 Napoléon, par le traité de Campo-Formio, livra Venise et ses territoires aux Habsbourg en échange de la Belgique, puis il la leur reprit pour l’intégrer au royaume d’Italie dont il se fit couronner roi. À la fin de l’époque napoléonienne, ce royaume d’Italie fut intégré dans l’Empire d’Autriche de 1815 à 1866. La domination autrichienne sur Venise et la Vénétie ne s’acheva que le 3 octobre 1866 après sa défaite de Sadowa contre l’alliance Prusso-Italienne. Venise est, au sein de l’Italie, un chef-lieu de province, devenu progressivement un des hauts-lieux du tourisme mondial.

Après la Première Guerre mondiale, l’Italie revendiqua à l’Autriche vaincue l’ensemble des territoires jadis vénitiens, mais se heurta aux revendications yougoslaves et n’obtînt au Traité de Rapallo que l’Istrie, la ville de Zara en Dalmatie et les îles de Veglia, Cherso et Lagosta. Le ressentiment développé à ce moment contribua au succès ultérieur de Mussolini. Après la Seconde Guerre mondiale, l’Italie perdit aussi ces possessions au profit de la Yougoslavie, ne conservant que Trieste qui ne fait pas partie des territoires jadis vénitiens, mais où les populations italophones expulsées de Yougoslavie se réfugièrent.

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Publié 0, mars 31, 2011 par NOUNOURS dans Uncategorized

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